Schluss mit der Diffamierungskampagne!

Eine demokratische Streitkultur gehört zu jeder demokratischen Partei. Was aber in den letzten Tagen, auch von Parteifreundinnen und –freunden, an diffamierenden Angriffen gegen Sahra Wagenknecht in die Welt gesetzt wurde, hat mit einer fairen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun.

Wenn ihr AfD-Nähe unterstellt wird, wenn versucht wird, ihre Positionen als rechts zu denunzieren oder man ihr gar Nationalismus vorwirft, sind die Grenzen des Erträglichen überschritten. Dann wird deutlich, dass es nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung geht, sondern darum, innerparteiliche Rechnungen zu begleichen und Sahra als Fraktionsvorsitzende zu demontieren. Sahra hat immer wieder, zuletzt im ZDF-Sommerinterview, das Asylrecht verteidigt und statt einer Stimmungsmache gegen Flüchtlinge die Bekämpfung von Fluchtursachen gefordert.

Wir verurteilen diese unfaire und durchsichtige Kampagne. SPD und Grünen wird es nicht gelingen, uns ihre Personalvorstellungen (bei denen Sahra stört) aufzuzwingen und unsere Ablehnung von Krieg und Sozialabbau aufzuweichen.

Es ist der Gipfel der Heuchelei, wenn Grüne wie Claudia Roth oder Sozialdemokraten wie Hubertus Heil, die für Krieg, für Rüstungsexporte, für Sozialabbau und Hartz-Gesetze stimmten und stimmen, in den Chor der Diffamierer einstimmen. Auch verwundert es nicht, dass Armin Laschet, der CDU-Vorsitzende in NRW, auf diesen Zug mit aufspringt, um von der verheerenden Politik seiner Bundeskanzlerin Merkel abzulenken: die weiter Interventionskriege unterstützt, Waffen an Kriegsparteien liefert, den Drohnenkrieg der USA duldet und trotz gravierendster Menschenrechtsverletzungen weiter mit dem Diktator Erdogan paktiert.

Wir halten fest: Während Sahra Wagenknecht, wie DIE LINKE insgesamt, gegen alle Asylrechtsverschärfungen der letzten Jahre stimmte, bahnten Union und SPD Ausgrenzung und Diskriminierung den Weg. Auch die Grünen sorgten über ihre Regierungsbeteiligungen dafür, dass das Asylrecht weiter eingeschränkt wurde.
Wir stehen zu Sahra. Wir fordern dazu auf, die Diffamierungskampagne gegen sie zu beenden. Es schwächt DIE LINKE., wenn eine der populärsten Politikerinnen in verleumderischer Weise herabgesetzt wird. Wir wollen weiter mit Sahra konsequent gegen Krieg und Kapitalismus streiten!

Bisher unterzeichnet haben

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VornameNameOrganisation / Funktion
Stefan Kramer
Oliver Rerich Schüler
Sandra Metzmaier
Sven Metzmaier DIE LINKE/Bezirksbeirat
Sabine Schäfer Mitglied Die Linke
Dijana Barberic
Olga Strub
Matthias Schäfer Mitglied Die Linke
Sabine Loew
Sören Hippauf Arbeiter
Frank Noth DIE LINKE. RBK
Fabian Aßmann DIE LINKE. Sachsen
Marcel Köhler
Rainer Zwanzleitner
Martina Breitung
Vivian Obasi
Kornelia Banke mehr Sahra Wagenknecht, gegen Abspaltungstendenzen
Max Schönbauer Rentner
Bernd Dohrman Journalist
Günther Kluge
Michel Heuermann
Rainer Forster ehem. Diözesansekretär der KAB
Alena Macmillan keine
Günter König Mensch
Ralf Parnitzke
Bernd Otto Es müssten mehr Sara Wagenknecht geben
Thomas Herfort Die Linke HRO
Thomas Hecker
Ellen Brombacher
Martina Möller Keine
Brigitte Geier Keine
Gerhard Mühlhausen sehr nachdenklich gewordener Bürger dieses Landes
Adolf Dorsch Mitglied Die Linke
Frank Klingler Mitglied der Partei Die Linke
Monika Rajput Mutter
Matthias Telgen Bei der aktuelle Einwanderungspolitik der Neocons geht es nur um billige Arbeitskräfte.
Birgit Schmiedeshoff Parteimitglied
Ralph-Jörg Mathes Mitglied Die Linke
Stephanie Zorg-Klingler Mitglied der Partei Die Linke/Stadträtin
Rene' Rabeus Linke
Frank Peters ehemaliger Wähler, der Sara achtet, besonders wenn sie die Linke auf einen realistischeren Kurs bringen will
Hans Klitzschmüller Fraktionsvors. Die Linke im SR
Wieland von Hodenberg Friedensaktivist & Autor
Alexander Bula
Silva Plobner
Bernd Raeder privat
Dr. Franz Schart erwerbslos, ehem. Redakteur
Jens Frisch Mensch gegen Faschismus, Sexismus und daher auch gegen den Islam
Hans-Olaf David Treuste Waehler der Linken
Reinhard Eltges noch übrig

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